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Seidenspinner? |
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Spinnt der Seidenspinner ?
Seidenspinner
Die Seidenraupe ist die Larve des Seidenspinners. Das ist ein Schmetterling, der Ursprünglich aus China stammt. Der Name verrät schon einiges. Das Tier spinnt! Aber nicht im Kopf. Vielmehr können Seidenspinner, wie schon der Name sagt, einen Seidenfaden herstellen. Doch erst einmal wird gefressen. Berge von Blättern, dreimal am Tag.
Großes Fressen am Maulbeerbaum
Aber die Seidenrauepen fressen nur das Blattwerk von Maulbeerbäumen. Sie sind die Einzige Nahrungsquelle der Seidenraupe und mit dieser Futterspezialisierung hat der Schmetterling sich eine ökologische Nische zum Überleben geschaffen.
Bildunterschrift: Seidenkokons in einer Seidenraupenzucht in Sutschau in China
Der ausgewachsene Schmetterling ist ein unscheinbares Tier und lebt nur zehn Tage. Daher muss er sich sehr schnell vermehren. In nur vier bis fünf Tagen legt das Weibchen 400 Eier. Nach ungefähr zwei Wochen schlüpfen daraus winzige, dunkle, drei Millimeter große Seidenraupen. Die beginnen sofort zu fressen. In nur einem Tag machen diese kleinen Raupen eine Entwicklung durch wie ein Kleinkind in einem ganzen Jahr.
Zehntausendfaches Geburtsgewicht
Bildunterschrift: Seidenfabrik in China
Nach einem Monat haben sie ihr Geburtsgewicht um das zehntausendfache erhöht. Sie sind jetzt viel heller und inzwischen sechs bis acht Zentimeter lang. Erst dann verpuppen sie sich. Ab diesem Stadium sind sie für den Menschen sehr interessant.
Der Kokon, in dem sie sich zum Schmetterling entwickeln, ist aus einem einzigen langen Seidenfaden gesponnen. Die Kokons werden geerntet, um den Seidenfaden zu gewinnen. Und dann wird es leider nichts mit dem Großwerden als Schmetterling. Die Frage ist also, wer da eigentlich spinnt - oder?
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